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Der Aufbau des Amsterdamer Flughafenterminals
Amsterdam Schiphol verfügt über ein Terminal mit drei Abflughallen (Abflughallen 1, 2 und 3), nicht über mehrere Terminals. Sie checken in der Halle ein, die Ihre Fluggesellschaft nutzt, passieren dann die zentrale Sicherheitskontrolle und begeben sich zu Ihrem Pier und Gate (Buchstaben B bis M). Welche Halle Sie nutzen, hängt von Ihrer Fluggesellschaft ab; welcher Pier und welches Gate Sie für den Abflug nutzen, hängt von Ihrem konkreten Flug ab. Prüfen Sie daher immer Ihre Bordkarte.
Obwohl der Flughafen Amsterdam Schiphol eine riesige Fläche abdeckt, funktioniert er als ein einziges Terminalgebäude. Dank seines Single-Terminal-Konzepts, seines logischen Layouts und der überschaubaren Gehwege gilt Schiphol weithin als einer der am einfachsten zu navigierenden großen Flughäfen Europas.
Die drei Abflughallen sind um mehrere Finger angeordnet, die jeweils bestimmte Flugtypen und Ziele bedienen:
| Abflughalle | Piers | Flugtypen | Typische Fluggesellschaften |
|---|---|---|---|
| Halle 1 | B, C, Teil von D | Schengen und einige nicht-Schengen | KLM (nutzt auch Halle 2) |
| Halle 2 | D, E | Nicht-Schengen und Schengen (Pier D ist geteilt), Langstrecke | KLM, SkyTeam, Delta |
| Halle 3 | F, G, H/M | Nicht-Schengen; Billigflieger an den Piers H/M | SkyTeam (Pier F); easyJet und Budget (H/M) |
Hallen sind der Ort, an dem Sie sich einchecken; Gates (Piers) werden pro Flug zugewiesen, also überprüfen Sie Ihr Gate an den Abflugtafeln und an Ihrem Bordausweis. Geprüft im Juli 2026.
Die Abflughalle 1 umfasst die Gates B, C und einen Teil von Gate D. Diese kürzlich renovierte Halle bietet ein gehobeneres Reiseerlebnis mit erweiterten Sicherheitskontrollen und modernen Einrichtungen.
Abflughalle 2 teilt sich den Pier D mit Halle 1 und umfasst auch den Pier E. Der Pier D ist die größte Halle am Schiphol und erstreckt sich über zwei Ebenen.
Pier E verfügt über 14 Gates und bedient hauptsächlich Langstrecken- und Nicht-Schengen-Flüge.
Abflughalle 3 besteht aus den Piers F, G und H/M.
Piers H und M bilden einen gemeinsamen Ankunftsbereich, der hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird. Nach der Sicherheitskontrolle können Passagiere nicht mehr auf den Rest des Terminals von H/M zugreifen.
Interessanter Fakt: Der Flughafen Schiphol kann auch Airbus A380-Flugzeuge abfertigen. Die Gates G9, E18 und E24 sind speziell für diese großen Flugzeuge ausgerüstet.
Obwohl sie gemeinhin als Terminals bezeichnet werden, sind alle Abflughallen Teil desselben Gebäudes.
Die oberste Etage des Terminals beherbergt die Panorama-Terrasse.
Unser Tipp: Schiphol hat vier Haupt-Lounges für die Öffentlichkeit.
Zukünftige Entwicklungspläne umfassen den Bau eines zusätzlichen Piers und einer neuen Abflughalle, um die Kapazität zu erhöhen und den Passagierfluss zu verbessern.
Die größte anstehende Veränderung ist Pier A, ein neuer Pier, der im April 2027 eröffnen soll. Schiphol übernimmt das fertige Gebäude vom Bauunternehmen BAM im Dezember 2026 und führt anschließend mehrere Monate lang Tests und Schulungen des Personals durch, bevor die Passagiere es nutzen können.
Pier A fügt etwa 55.000 m² auf drei Ebenen hinzu, die so konzipiert sind, dass Passagiere mit unterschiedlichen Schengen- und Nicht-Schengen-Status sowie Sicherheitsstatus getrennt werden. Es ist die erste Phase einer umfassenderen, mehrjährigen Erweiterung des Flughafens.

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