Das Layout des weitläufigen Amsterdamer Flughafens Terminals
Trotz der sehr großen Fläche betreibt der Flughafen Schiphol in Amsterdam ein einziges Terminalgebäude, das in drei Hauptzonen unterteilt ist, die als Abflughallen bekannt sind. Obwohl diese Hallen oft als „Terminals“ bezeichnet werden, handelt es sich nicht um separate Gebäude. Alle drei sind miteinander verbunden, sodass man von einem Ende des Flughafens zum anderen gehen kann, ohne das Terminal zu verlassen.
Im Herzen des Flughafens liegt der Schiphol Plaza, eine große Einkaufs- und Servicezone vor der Sicherheitskontrolle. Dieses zentrale Zentrum zeigt deutlich, dass Schiphol mehr ist als nur ein Flughafen – es funktioniert fast wie ein kompaktes Einkaufszentrum, das sowohl für Reisende als auch für Besucher offen ist.
Operativ ist der Flughafen Amsterdam in Schengen- und Nicht-Schengen-Zonen unterteilt. Passagiere, die innerhalb des Schengen-Raums reisen, können sich auf der Luftseite frei bewegen, während Reisende, die aus Nicht-Schengen-Zielen ankommen oder dorthin abreisen, die Pass- und Sicherheitskontrollen passieren müssen.
Unser Tipp: Dank seines Konzepts mit nur einem Terminal, der logischen Anordnung und der überschaubaren Gehdistanzen gilt Schiphol weithin als einer der am einfachsten zu navigierenden Großflughäfen in Europa.
Die Abflughallen des Flughafens Schiphol
Die drei Abflughallen sind um mehrere Piers herum organisiert, die jeweils bestimmte Flugtypen und Ziele bedienen:
Abflughalle 1
Die Abflughalle 1 umfasst die Piers B, C und einen Teil des Piers D (der mit der Abflughalle 2 geteilt wird). Diese kürzlich renovierte Halle bietet ein hochwertigeres Reiseerlebnis mit erweiterten Sicherheitskontrollen, geräumigen Wartebereichen und modernen Einrichtungen.
- Pier B: 14 Gates
- Pier C: 21 Gates
Abflughalle 2
Die Abflughalle 2 teilt sich Pier D mit Halle 1 und umfasst außerdem Pier E. Pier D ist der größte Concourse am Schiphol und ist auf zwei Ebenen aufgeteilt:
- Unteres Niveau: Nicht-Schengen-Flüge (Gates D1–D57)
- Oberes Niveau: Schengen-Flüge (Gates D59–D87)
Pier E verfügt über 14 Gates und bedient hauptsächlich Langstrecken- und Nicht-Schengen-Flüge, insbesondere für SkyTeam-Airlines wie KLM und Delta.
Abflughalle 3
Die Abflughalle 3 besteht aus Pier F, G und H/M:
- Pier F: 8 Gates, hauptsächlich genutzt von SkyTeam-Airlines
- Pier G: 13 Gates, bedient Nicht-Schengen-Zielorte
Pier H und M bilden eine gemeinsame Concourse, die hauptsächlich von Billigfluggesellschaften genutzt wird. Pier H bedient Nicht-Schengen-Flüge, während Pier M Schengen-Zielorte bedient. Diese Piers sind die Hauptausnahme von der Luftseitigen Anbindung von Schiphol — einmal nach der Sicherheitskontrolle, können Passagiere den Rest des Terminals von H/M aus nicht mehr erreichen.
Interessante Tatsache: Der Flughafen Schiphol kann Airbus A380-Flugzeuge aufnehmen. Die Gates G9, E18 und E24 sind speziell für diese großen Flugzeuge ausgestattet.
Die Konfiguration der Abflughallen des Flughafens Schiphol
Obwohl sie häufig als „Terminals“ bezeichnet werden, sind alle Abflughallen Teil desselben Gebäudes und folgen einem ähnlichen strukturellen Aufbau:
- Erdgeschoss: Ankünfte, Zugang zu Parkplätzen P1, Flughafenhotels und Bodenverkehrsdiensten
- Erste Ebene: Abflüge und Check-in-Bereiche
- Oberste Ebenen: Lounges, Essbereiche und Zugang zu ausgewählten Gates
Die westliche Seite der ersten Ebene beherbergt die Abflughallen 3 und 4 mit den Gates F, G und H/M, während die östliche Seite die Abflughallen 1 und 2 mit den Gates B, C, D und E enthält. Die höchste Ebene des Terminals ist die Heimat der Panorama-Terrasse.
Unser Tipp: Schiphol hat vier Haupt-Lounges für die Öffentlichkeit (getrennt von den Airlines-Lounges). Dies sind Wartezonen auf der Luftseite mit Geschäften und Essensausgaben:
- Lounge 1: Europäische (Schengen) Zielorte
- Lounges 2 und 3: Interkontinentale Flüge
- Lounge 4: Passagiere von Billigfluggesellschaften
Zukunftspläne für den Terminal des Amsterdamer Flughafens
Als einer der verkehrsreichsten Flughäfen Europas entwickelt sich Amsterdam Schiphol kontinuierlich weiter, um der wachsenden Nachfrage der Passagiere gerecht zu werden. Die künftigen Entwicklungspläne umfassen den Bau eines zusätzlichen Pier und einer neuen Abflughalle, die nahtlos in das Single-Terminal-Konzept von Schiphol integriert werden sollen, während die Kapazität erhöht und der Passagierfluss verbessert wird.




